Bitte verändern Sie Ihre Auswahl oder klicken Sie Auswahl aufheben.
Residenz Serenade
Wechselndes Programm
Münchens beliebte Residenzkonzerte: Bei der Residenz Serenade kommen die Besucher im Rahmen einstündiger Konzerte in den Genuss von Meisterwerken der Klassik für Einsteiger und Liebhaber. In wechslendem Programm werden u.a. Werke von Telemann, Vivaldi, Haydn und Mozart gespielt. Für Unterhaltung auf höchsten Niveau sorgen die Residenz-Solisten, u.a. bestehend aus Mitgliedern der Münchner Philharmoniker und des Symphonie Orchesters des Bayerischen Rundfunks. Die historische Atmosphäre der Hofkapelle, wo auch Mozart konzertierte, entführt im Einklang mit der Musik die Zuhörer in längst vergangene Zeiten.
Wichtig: In der Hofkapelle ist es auch in der warmen Jahreszeit angenehm kühl. Im Winter wird es dort kalt. Bitte ziehen Sie sich warm an!
Residenz Serenade
Wechselndes Programm
Münchens beliebte Residenzkonzerte: Bei der Residenz Serenade kommen die Besucher im Rahmen einstündiger Konzerte in den Genuss von Meisterwerken der Klassik für Einsteiger und Liebhaber. In wechslendem Programm werden u.a. Werke von Telemann, Vivaldi, Haydn und Mozart gespielt. Für Unterhaltung auf höchsten Niveau sorgen die Residenz-Solisten, u.a. bestehend aus Mitgliedern der Münchner Philharmoniker und des Symphonie Orchesters des Bayerischen Rundfunks. Die historische Atmosphäre der Hofkapelle, wo auch Mozart konzertierte, entführt im Einklang mit der Musik die Zuhörer in längst vergangene Zeiten.
Wichtig: In der Hofkapelle ist es auch in der warmen Jahreszeit angenehm kühl. Im Winter wird es dort kalt.
Meisterkonzert im Max-Joseph Saal bei Kerzenschein
Mozart: “Die Zauberflöte” - Ouvertüre
Mozart: “Eine kleine Nachtmusik”
J. Strauß: “Die Fledermaus” - Ouvertüre
J. Strauß: “Die Jagd” - Polka
J. Strauß: "An der schönen blauen Donau - Walzer
J. Strauß: “Tritsch-Tratsch”, “Pizzicato” & weitere Schnellpolkas
Residenz-Solisten
Johann Strauß mit einer Hommage an den von ihm verehrten Mozart
Obwohl Vater Johann Strauß selbst ein berühmter Komponist ist, will er unter keinen Umständen, dass sein Sohn Musiker wird. Stattdessen schickt er den jungen Johann auf das Polytechnikum, damit er eine solide Laufbahn als Bankbeamter einschlägt. ´Der Plan geht nicht auf: Heimlich übt „Schani“ mit Unterstützung seiner Mutter Geige. Als der Vater ihn eines Tages beim verbotenen Musizieren erwischt, soll er ihn zur Strafe sogar verprügelt haben. Doch anstatt den Jungen abzuschrecken, bestärkt ihn die Episode nur noch mehr darin, seinen eigenen Weg zu gehen. Dass dieser Weg in die Musik führen wird, zeigt sich früh: Schon im Alter von sechs Jahren improvisiert Johann angeblich seinen ersten Walzer.
Strauß bezeichnete Mozart oft als den „Gott der Musik“ und betonte, dass dessen Klarheit und Melodienreichtum für ihn unerreicht blieben.
Die musikalischen Parallelen zwischen Johann Strauß und Mozart zeigen sich vor allem in der Leichtigkeit der Melodieführung, der klaren formalen Struktur und dem Bestreben, Unterhaltungsmusik auf ein konzertantes Niveau zu heben.
Strauß sammelte Mozarts Partituren: Die Hochzeit des Figaro, Don Giovanni und Die Zauberflöte nicht nur als Sammlerstück. Sein Bruder Eduard berichtete später, dass Johann oft bis spät in die Nacht über Mozart-Partituren saß, um „das Geheimnis der Mozarten'schen Klarheit“ zu ergründen. Dies führte dazu, dass er sogar in seinen eigenen Partituren kleine handschriftliche Notizen oder Querverweise zu Mozart-Themen hinterließ.
Besonders in seinen Bühnenwerken wie „Die Fledermaus“ orientierte sich Strauß an der Dramaturgie von Mozarts Figaro. Die Art und Weise, wie Ensembleszenen aufgebaut sind und Charaktere durch musikalische Motive psychologisch gezeichnet werden, spiegelt Mozarts Einfluss.
Festkonzert im Cuvilliés-Theater
Mozart: Klavierkonzert B-Dur KV 595
Chopin: Polonaise
Beethoven: Symphonie Nr.1 C-Dur
Grieg: Peer Gynt – Suite
Misora Ozaki - Klavier & Residenz-Solisten
Im Januar 1791 vollendet Wolfgang Amadeus Mozart in Wien sein letztes Klavierkonzert – das B-Dur-Konzert KV 595. Die Musik wirkt licht, gelassen und von stiller Eleganz. Bei der Uraufführung sitzt Mozart selbst am Fortepiano – es wird sein letzter öffentlicher Auftritt als Pianist. Im Finale erklingt eine schlichte, beinahe liedhafte Melodie, die später in seinem Lied „Sehnsucht nach dem Frühling“ wiederkehrt: „Komm, lieber Mai…“. In dieser Musik liegt ein besonderer Zauber – ein leiser Abschied und zugleich die Hoffnung auf neues Erwachen.
Mit seiner Ersten Symphonie bringt Ludwig van Beethoven frische Energie und kühne Klangfarben in den Saal. Bereits in diesem frühen Werk zeigt sich der unverwechselbare Geist des jungen Komponisten: elegante Melodik verbindet sich mit rhythmischer Spannung und überraschenden harmonischen Wendungen. Die Symphonie sprüht vor Vitalität und lässt bereits jene schöpferische Kraft erahnen, die Beethoven bald zu einem der bedeutendsten Symphoniker der Musikgeschichte machen wird.
Einige Jahrzehnte später sitzt Frédéric Chopin in einem Pariser Salon am Klavier. Unter seinen Händen verwandelt sich die Polonaise – einst höfischer Tanz Polens – in ein virtuoses, heroisches Konzertstück. Besonders die berühmte Polonaise As-Dur op. 53 entfaltet monumentale Energie: machtvolle Bässe, strahlende Akkorde und ein stolzer, vorwärtsdrängender Rhythmus. Zeitgenossen berichten sogar, Chopin habe beim Komponieren visionär gepanzerte Reiter vor sich gesehen – ein Bild, das die heroische Aura dieser Musik eindrucksvoll widerspiegelt.
Den farbenreichen Abschluss bildet die Musik zu Henrik Ibsens Schauspiel Peer Gynt, komponiert von Edvard Grieg. Aus diesem Werk stammen zwei der bekanntesten Klangbilder der romantischen Orchesterliteratur: die lyrische „Morgenstimmung“, in der sich der Sonnenaufgang in zarten Holzbläserlinien entfaltet, und die geheimnisvolle „Halle des Bergkönigs“, deren Musik sich aus einem leisen Motiv zu einem mitreißenden Klangwirbel steigert.
So entfaltet sich im prachtvollen Cuvilliés-Theater ein musikalischer Bogen von klassischer Eleganz über romantische Virtuosität bis hin zu farbenreicher nordischer Klangfantasie – ein festlicher Konzertabend voller Glanz, Emotion und musikalischer Entdeckungen.
Residenz Serenade
Wechselndes Programm
Münchens beliebte Residenzkonzerte: Bei der Residenz Serenade kommen die Besucher im Rahmen einstündiger Konzerte in den Genuss von Meisterwerken der Klassik für Einsteiger und Liebhaber. In wechslendem Programm werden u.a. Werke von Telemann, Vivaldi, Haydn und Mozart gespielt. Für Unterhaltung auf höchsten Niveau sorgen die Residenz-Solisten, u.a. bestehend aus Mitgliedern der Münchner Philharmoniker und des Symphonie Orchesters des Bayerischen Rundfunks. Die historische Atmosphäre der Hofkapelle, wo auch Mozart konzertierte, entführt im Einklang mit der Musik die Zuhörer in längst vergangene Zeiten.
Wichtig: In der Hofkapelle ist es auch in der warmen Jahreszeit angenehm kühl. Im Winter wird es dort kalt. Bitte ziehen Sie sich warm an!
Residenz Serenade
Wechselndes Programm
Münchens beliebte Residenzkonzerte: Bei der Residenz Serenade kommen die Besucher im Rahmen einstündiger Konzerte in den Genuss von Meisterwerken der Klassik für Einsteiger und Liebhaber. In wechslendem Programm werden u.a. Werke von Telemann, Vivaldi, Haydn und Mozart gespielt. Für Unterhaltung auf höchsten Niveau sorgen die Residenz-Solisten, u.a. bestehend aus Mitgliedern der Münchner Philharmoniker und des Symphonie Orchesters des Bayerischen Rundfunks. Die historische Atmosphäre der Hofkapelle, wo auch Mozart konzertierte, entführt im Einklang mit der Musik die Zuhörer in längst vergangene Zeiten.
Wichtig: In der Hofkapelle ist es auch in der warmen Jahreszeit angenehm kühl. Im Winter wird es dort kalt.
Residenz Serenade
Wechselndes Programm
Münchens beliebte Residenzkonzerte: Bei der Residenz Serenade kommen die Besucher im Rahmen einstündiger Konzerte in den Genuss von Meisterwerken der Klassik für Einsteiger und Liebhaber. In wechslendem Programm werden u.a. Werke von Telemann, Vivaldi, Haydn und Mozart gespielt. Für Unterhaltung auf höchsten Niveau sorgen die Residenz-Solisten, u.a. bestehend aus Mitgliedern der Münchner Philharmoniker und des Symphonie Orchesters des Bayerischen Rundfunks. Die historische Atmosphäre der Hofkapelle, wo auch Mozart konzertierte, entführt im Einklang mit der Musik die Zuhörer in längst vergangene Zeiten.
Wichtig: In der Hofkapelle ist es auch in der warmen Jahreszeit angenehm kühl. Im Winter wird es dort kalt. Bitte ziehen Sie sich warm an!
Residenz Serenade
Wechselndes Programm
Münchens beliebte Residenzkonzerte: Bei der Residenz Serenade kommen die Besucher im Rahmen einstündiger Konzerte in den Genuss von Meisterwerken der Klassik für Einsteiger und Liebhaber. In wechslendem Programm werden u.a. Werke von Telemann, Vivaldi, Haydn und Mozart gespielt. Für Unterhaltung auf höchsten Niveau sorgen die Residenz-Solisten, u.a. bestehend aus Mitgliedern der Münchner Philharmoniker und des Symphonie Orchesters des Bayerischen Rundfunks. Die historische Atmosphäre der Hofkapelle, wo auch Mozart konzertierte, entführt im Einklang mit der Musik die Zuhörer in längst vergangene Zeiten.
Wichtig: In der Hofkapelle ist es auch in der warmen Jahreszeit angenehm kühl. Im Winter wird es dort kalt.
Meisterkonzert im Max-Joseph Saal bei Kerzenschein
Mozart: Fagottkonzert
Haydn: Symphonie “La chasse”
J. Strauß: “Fledermaus”-Ouvertüre
J. Strauß: “Frühlingsstimmen” - Walzer
J. Strauß: “An der schönen blauen Donau” - Walzer
J. Strauß: “Tritsch-Tratsch”, “Pizzicato” & weitere Schnellpolkas
Kaspar Reh - Fagott & Residenz-Solisten
Wien und Johann Strauß – Ein Abend voller Walzerzauber
Tauchen Sie ein in die elegante Welt des alten Wien: Im prachtvollen Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz erleben Sie einen Konzertabend voller Charme, Lebensfreude und musikalischem Glanz.
Wenn die Königslüster im warmen Kerzenschein erstrahlen, der prachtvolle Stuck des historischen Saales leuchtet und die ersten Takte erklingen, entsteht eine Atmosphäre von ganz besonderem Zauber. Für einen Abend scheint die Zeit stillzustehen – und Wien mit seinem unverwechselbaren Charme wird lebendig.
Mozarts Fagottkonzert eröffnet den Abend mit klassischer Eleganz und heiterer Virtuosität. Es folgt Haydns temperamentvolle Symphonie „La chasse“, voller Jagdrufe, rhythmischer Energie und feinem musikalischem Witz.
Dann gehört die Bühne ganz dem Walzerkönig Johann Strauß: Die spritzige „Fledermaus“-Ouvertüre entführt unmittelbar in die glanzvolle Welt der Wiener Operette. Mit den „Frühlingsstimmen“ beginnt ein musikalischer Frühling voller Leichtigkeit und schwebender Walzermelodien.
Und spätestens bei „An der schönen blauen Donau“ ist Wien ganz nah: Der berühmteste Walzer der Welt entfaltet seine unvergleichliche Eleganz und lässt den Zauber der kaiserlichen Donaumetropole vor dem inneren Auge entstehen.
Für ausgelassene Wiener Lebensfreude sorgen schließlich „Tritsch-Tratsch“, „Pizzicato“ und weitere temperamentvolle Schnellpolkas – spritzig, virtuos und mit jenem Augenzwinkern, das die Musik von Johann Strauß so unwiderstehlich macht.
Ein Abend wie in Wien
Unter funkelnden Königslüstern und bei Kerzenschein wird dieses Konzert zu einem besonderen gesellschaftlichen Erlebnis: festliche Klassik, Wiener Lebensfreude und die prachtvolle Atmosphäre der Münchner Residenz verbinden sich zu einem Abend voller Eleganz und Esprit.
Lassen Sie sich verführen von Mozart, Haydn und dem Walzerkönig Johann Strauß – und genießen Sie Wien für einen Abend im königlichen Glanz des Max-Joseph-Saales.
Festkonzert bei Kerzenschein in der Allerheiligen Hofkirche der Residenz
Mozart: Requiem
Mozart: Ouvertüre aus “Don Giovanni”
Mozart: Symphonie Nr. 38 “Prager”
Residenz-Solisten
Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem d-Moll (KV 626)
Zwischen Genie, Wahn und einem mysteriösen Auftrag
Das Requiem ist Mozarts letztes Werk – und zugleich eines der größten Rätsel der Musikgeschichte. Kaum eine andere Komposition ist so eng mit Legenden verwoben wie diese Totenmesse, an der Wolfgang Amadeus Mozart bis zu seiner letzten Lebensstunde im Dezember 1791 arbeitet.
Der „Graue Bote“ und die dunkle Vorahnung
Die Entstehungsgeschichte liest sich wie ein Kriminalfall. Eines Tages erscheint bei Mozart ein unbekannter, dunkel gekleideter Bote und bestellt anonym ein Requiem. Mozart ist zu diesem Zeitpunkt bereits gesundheitlich stark geschwächt, und die geheimnisvolle Bestellung beschäftigt ihn zunehmend. Schließlich steigert er sich in die Vorstellung hinein, ein Bote aus dem Jenseits habe ihm die Nachricht seines eigenen Todes überbracht.
„Ich schreibe mir mein eigenes Grablied“, soll er sagen.
Tatsächlich steckt hinter dem geheimnisvollen Auftraggeber jedoch der Verwalter des Grafen Walsegg-Stuppach. Der exzentrische Graf lässt häufig Werke bei Komponisten schreiben, um sie später unter seinem eigenen Namen aufzuführen. Auch das Requiem möchte er erwerben – als angebliche eigene Komposition.
Ein unvollendetes Vermächtnis
Mozart stirbt, während er noch an der Partitur arbeitet. Beim Lacrimosa bricht die Niederschrift ab. Was er hinterlässt, ist ein Fragment: Die Anfangsteile sind vollständig instrumentiert, doch viele spätere Abschnitte existieren nur als Skizzen oder Gesangslinien.
Mozarts Witwe Constanze steht nun vor einem Problem. Um das vereinbarte Honorar zu erhalten, muss das Werk vollendet werden. Sie beauftragt schließlich Mozarts Schüler Franz Xaver Süßmayr, die Partitur fertigzustellen. Süßmayr arbeitet eng mit Mozarts Skizzen und übernimmt teilweise sogar dessen Notenschrift – so überzeugend, dass der Auftraggeber die Ergänzungen akzeptiert.
Klangwelt der Ewigkeit
Musikalisch entfaltet das Requiem eine düstere, feierliche Klangwelt. In der dramatischen Tonart d-Moll entsteht ein Werk von außergewöhnlicher Schönheit und Intensität – ein musikalischer Grenzraum zwischen menschlicher Angst, Gericht und Hoffnung auf Erlösung.
Ouvertüre zu Don Giovanni
Auch die Ouvertüre zur Oper Don Giovanni beginnt in derselben düsteren Tonart d-Moll. Mit gewaltigen, fast dantesken Akkorden fährt die Musik in den Raum – ein unheilvolles Vorzeichen für das spätere Erscheinen des „Steinernen Gastes“. Kurz darauf bricht ein rastloses, fiebriges Allegro los, das die dämonische Energie der Oper spürbar macht.
Die Ouvertüre verdichtet bereits alles, was das Werk auszeichnet: Tragik und Komik, Bedrohung und Lebenslust.
Mozart komponiert sie unter enormem Zeitdruck. Der Überlieferung nach schreibt er die Partitur erst in der Nacht vor der Uraufführung 1787 in Prag. Während er arbeitet, hält ihn seine Frau Constanze mit Geschichten und Punsch wach. Am nächsten Morgen erhalten die Kopisten die frisch geschriebenen Noten – und am Abend muss das Orchester das komplexe Stück praktisch vom Blatt spielen.
Es ist ein typischer Mozart-Moment: Genialität im Wettlauf mit der Zeit.
