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Residenz Serenade - letzte Restkarten
Wechselndes Programm
Münchens beliebte Residenzkonzerte: Bei der Residenz Serenade kommen die Besucher im Rahmen einstündiger Konzerte in den Genuss von Meisterwerken der Klassik für Einsteiger und Liebhaber. In wechslendem Programm werden u.a. Werke von Telemann, Vivaldi, Haydn und Mozart gespielt. Für Unterhaltung auf höchsten Niveau sorgen die Residenz-Solisten, u.a. bestehend aus Mitgliedern der Münchner Philharmoniker und des Symphonie Orchesters des Bayerischen Rundfunks. Die historische Atmosphäre der Hofkapelle, wo auch Mozart konzertierte, entführt im Einklang mit der Musik die Zuhörer in längst vergangene Zeiten.
Wichtig: In der Hofkapelle ist es auch in der warmen Jahreszeit angenehm kühl. Im Winter wird es dort kalt.
Residenz Serenade
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Wichtig: In der Hofkapelle ist es auch in der warmen Jahreszeit angenehm kühl. Im Winter wird es dort kalt. Bitte ziehen Sie sich warm an!
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Wichtig: In der Hofkapelle ist es auch in der warmen Jahreszeit angenehm kühl. Im Winter wird es dort kalt.
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Wichtig: In der Hofkapelle ist es auch in der warmen Jahreszeit angenehm kühl. Im Winter wird es dort kalt. Bitte ziehen Sie sich warm an!
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Wichtig: In der Hofkapelle ist es auch in der warmen Jahreszeit angenehm kühl. Im Winter wird es dort kalt.
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Wichtig: In der Hofkapelle ist es auch in der warmen Jahreszeit angenehm kühl. Im Winter wird es dort kalt.
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Wichtig: In der Hofkapelle ist es auch in der warmen Jahreszeit angenehm kühl. Im Winter wird es dort kalt.
Meisterkonzert im Max-Joseph Saal bei Kerzenschein
Verdi: Ouvertüre aus „Macht des Schicksals“
Mozart: Konzert für Flöte und Harfe - Allegro
Mahler: Symphonie Nr.5 Adagietto
Debussy: Danse sacrée et dance profane
Bizet: „Carmen Fantasy“ für Flöte
Smetana: „Die Moldau“
Offenbach: Can-Can & Barcarole
J.Strauß: “An der schönen blauen Donau” - Walzer
Janine Schöllhorn - Flöte, Emilie Jaulmes - Harfe & Residenz-Solisten
Dieses Konzert führt uns auf eine hochemotionale Reise durch die Opernhäuser und Flusslandschaften Europas, getragen von dramatischer Schicksalshaftigkeit und tänzerischer Eleganz.
Die Reise beginnt mit Verdis Ouvertüre zu „Die Macht des Schicksals“. Das Werk eröffnet mit drei markanten Anfangstöne – dem „Schicksalsmotiv“ und danach erklingen die schönsten Melodien aus der Oper. Anekdote: Verdi war überzeugt, dass auf dieser Oper ein Fluch laste. Tatsächlich starben bei verschiedenen Produktionen Hauptdarsteller auf offener Bühne oder Kulissen stürzten ein. Die packende Ouvertüre ist so intensiv, dass viele Dirigenten sie bis heute mit einer extra Portion Ehrfurcht dirigieren, um das Schicksal nicht herauszufordern.
Einen Moment des puren Friedens schenkt uns Mozarts Konzert für Flöte und Harfe (Allegro). Es ist eines der wenigen Werke der Klassik, das diese beiden ätherischen Instrumente vereint. Anekdote: Mozart schrieb das Doppelkonzert für einen französischen Herzog und dessen Tochter. Obwohl er privat über die „unmögliche“ Kombination der Instrumente lästerte, schuf er eine Partitur, die so schwerelos klingt, als hätten die Engel selbst die Feder geführt.
Tiefste Romantik erleben wir in Mahlers Adagietto aus der 5. Symphonie. Nur für Streicher und Harfe komponiert, ist es eine der berührendsten Liebeserklärungen der Musikgeschichte. Anekdote: Mahler schickte das Manuskript ohne ein einziges Wort an seine zukünftige Frau Alma. Sie verstand die Musik als Heiratsantrag. Weltberühmt wurde das Stück später durch den Film „Tod in Venedig“, doch für Mahler war es kein Abgesang, sondern ein glühendes Versprechen ewiger Liebe.
Die Stimmung schlägt um in spanisches Feuer mit der „Carmen Fantasy“ für Flöte. Basierend auf Bizets Oper, fordert dieses Werk vom Solisten artistische Höchstleistungen. Heute gehören die feurigen Rhythmen der Habanera und das Zigeunerlied zu den populärsten Melodien der Welt, hier virtuos auf die Flöte übertragen.
Wir folgen dem Lauf des Wassers mit Smetanas „Die Moldau“. Vom ersten Plätschern zweier kleiner Quellen wächst die Musik zu einem mächtigen Strom an, der an Jagdszenen und einer Bauernhochzeit vorbeizieht. Anekdote: Als Smetana dieses Nationalepos schrieb, war er bereits vollkommen taub. Er hörte das Tosen der St. Johann-Stromschnellen nur noch in seiner Vorstellung – ein Zeugnis ungeheurer kreativer Kraft trotz körperlichen Leids.
Den glanzvollen Abschluss bilden die Meister der Unterhaltung. Offenbach entführt uns erst mit der verträumten „Barcarole“ in eine Gondel nach Venedig, bevor der berüchtigte „Can-Can“ das Pariser Nachtleben zelebriert. Anekdote: Der Can-Can galt bei seiner Entstehung als so skandalös und unsittlich, dass die Polizei in den Tanzlokalen kontrollierte, ob die Beine der Tänzerinnen zu hoch flogen.
Residenz Serenade
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Münchens beliebte Residenzkonzerte: Bei der Residenz Serenade kommen die Besucher im Rahmen einstündiger Konzerte in den Genuss von Meisterwerken der Klassik für Einsteiger und Liebhaber. In wechslendem Programm werden u.a. Werke von Telemann, Vivaldi, Haydn und Mozart gespielt. Für Unterhaltung auf höchsten Niveau sorgen die Residenz-Solisten, u.a. bestehend aus Mitgliedern der Münchner Philharmoniker und des Symphonie Orchesters des Bayerischen Rundfunks. Die historische Atmosphäre der Hofkapelle, wo auch Mozart konzertierte, entführt im Einklang mit der Musik die Zuhörer in längst vergangene Zeiten.
Wichtig: In der Hofkapelle ist es auch in der warmen Jahreszeit angenehm kühl. Im Winter wird es dort kalt.
Festkonzert im Cuvilliés-Theater
Mozart: Ouvertüre aus “Don Giovanni”
Beethoven: 5. "Schicksal” Allegro con brio
Beethoven: Klavierkonzert Nr.4 G-Dur
Dvorak: “Aus der Neuen Welt” - Suite
Vivien Walser - Klavier & Residenz-Solisten
Im goldschimmernden Rokoko des Cuvilliés-Theater beginnt der Abend mit einem musikalischen Donnerschlag. Die Ouvertüre zu Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart fährt mit jenen dantesken, markerschütternden Akkorden in den Raum, die bereits das unheilvolle Erscheinen des „Steinernen Gastes“ vorwegnehmen, bevor sie in ein rastloses, fast dämonisches Allegro übergeht. Sie fängt die gesamte Spannweite der Oper zwischen Tragik und Komödie perfekt ein.
Mozart war ein Meister der Deadline-Arbeit. Die Legende besagt, dass er die Ouvertüre erst in der Nacht vor der Uraufführung (Prag, 1787) niederschrieb, während seine Frau Constanze ihm Punsch reichte und Geschichten erzählte, um ihn wachzuhalten. Die Kopisten erhielten die Noten erst am nächsten Morgen, und das Orchester musste das komplexe Stück am Abend quasi vom Blatt spielen.
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 5 c-Moll „Schicksal“ (1. Satz: Allegro con brio)
Das wohl berühmteste Motiv der Musikgeschichte – das Vier-Töne-Motiv – dominiert den gesamten ersten Satz. Es ist eine Musik von beispielloser Verdichtung und Energie, die sich aus einem winzigen Kern zu einem gewaltigen Klangstrom entwickelt. Der Beiname „Schicksalssymphonie“ stammt von Beethovens Sekretär Anton Schindler, der behauptete, Beethoven hätte über den Anfang gesagt: „So pocht das Schicksal an die Pforte!“ Ironischerweise war die Uraufführung 1808 ein Desaster: Das Publikum fror im ungeheizten Theater an der Wien, und das Orchester war nach vier Stunden Programm völlig überfordert.
Ganz andere Töne schlägt anschließend Beethovens Viertes Klavierkonzert in G-Dur an, eines der poetischsten und innigsten Werke seines Œuvres. Statt eines lauten orchestralen Auftakts beginnt das Konzert mit einer leisen, fast intimen Geste: Das Klavier allein hebt mit sanften, lyrischen Akkorden an, als entstünde die Musik aus einem stillen Gedanken. Erst danach antwortet das Orchester – ein überraschender Perspektivwechsel, der das Verhältnis zwischen Solist und Ensemble neu definiert. Bei der Uraufführung saß Beethoven selbst am Klavier, obwohl sein Gehör bereits stark nachließ; es sollte sein letzter Auftritt als Solist mit Orchester bleiben. Zeitgenossen berichten, er habe mit solcher Energie gespielt, dass er bei einer ausladenden Bewegung die Leuchter vom Instrument stieß. Die herbeieilenden Chorknaben, die die Kerzen hielten, bekamen beim nächsten Einsatz erneut einen Stoß ab, woraufhin im Saal Gelächter ausbrach. Beethoven jedoch reagierte ungehalten: Nach wenigen Takten ließ er das Orchester abbrechen und begann den Satz kurzerhand von vorn. So verbindet dieser Konzertabend drei Werke, die nicht nur musikalische Meilensteine sind, sondern auch Geschichten erzählen – von nächtlichen Kompositionswundern, chaotischen Premieren und dem ungestümen Temperament eines Genies.
